Kompetenzzentrum Regenwald - Afrika für Schüler

Kompetenzzentrum Regenwald - Afrika für Schüler


So schön ist der Regenwald: Fischerdorf am Kongofluss. Foto: Augustin Konda


Krasse EU-Fehlinvestition:

Schengenhaus in Kinshasa schädigt LHL

und andere deutsche Nicht-Regierungs-

Organisationen:


Kein Visum für Innocent Balagizi!

Nein, sie haben den Visaantrag von Innocent Balagazi nicht abgelehnt. Aber verschleppt: Vier Tage vor dem gebuchten Flugtermin lag sein Reisepass immer noch 2.000 km weit im Schengenhaus im fernen Kinshasa und Innocent hatte die ihm mehrfach angekündigte Nachricht noch nicht erhalten, was denn nun sei mit seinem Visum für Deutschland. Wir von LHL hatten den Biologen zum fünftenmal eingeladen, um in Schulen wieder aktuell aus dem Regenwald zu berichten. Dafür waren mit fast 20 Schulen Terminvereinbarungen vorgesehen. Viele Lehrer kannten ihn schon von früheren Besuchen. Der Besuch sollte Höhepunkt des von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW geförderten Programms „Bildungsinitiative zum Regenwaldschutz in NRW-Schulen“ werden, ein Programm, welches nach den Osterferien abgeschlossen werden muss und die Reise war eigentlich Hauptzweck des ganzen Programms, war schon 2011 mit NRW-Lehrern abgesprochen worden.

In der Vorwoche hatte seine Vertrauensperson in Kinshasa gleich zweimal im belgischen Schengenhaus vorgesprochen und erhielt zweimal den Bescheid, Innocent werde telefonisch benachrichtigt, wenn's denn soweit sei. Der Anruf kam aber nicht. Vier Tage vor dem Flugtermin riefen wir von Deutschland aus im Schengenhaus an: Ja, der Pass läge da. Sie benötigten für ihre Entscheidung noch weitere Unterlagen, z.B. Bestätigungen über seine Hotelbuchungen in Deutschland. LHL schickte die Einladung postwendend per Email und als pdf-Datei nochmal ins Schengenhaus, die auf deutsch war, immerhin die dritte Staatssprache in Belgien und welche unsere „Verpflichtungserklärung“ enthielt, in der wir bestätigen, dass wir für alle Kosten des Aufenthaltes, einschließlich Unterkunft, Verpflegung, Krankenversicherung usw. aufkommen. Kurz darauf ging alles ganz schnell. Bei Innocent kam der Anruf aus dem Schengenhaus an: Jetzt plötzlich wollten sie weitere Dokumente sehen:

  • Den Nachweis von ihm, dass er in Deutschland Quartier hat
  • Attestation de Service“ (Was auch immer das sein soll, wissen wohl nur die Nachfahren der belgischen Kolonialherren)
  • einen Arbeitsauftrag seines Arbeitgebers (Das ist die Universität, die aber absolut nichts mit unserem Programm und unserer Einladung zu tun hat)
  • Seine Gehaltsabrechnungen der letzten drei Monate
  • Seine Bank-Kontoauszüge der letzten drei Monate.
Hatte man ihm nicht bei der Antragstellung im Januar erklärt, sein Antrag sei komplett? Dreimal ist der im Schengenhaus geprüft worden: Vom Sicherheitsdienst beim Reinkommen, vom Empfang und dann von einer Mitarbeiterin, die gleich alle Computerdaten hatte. Und nach fünf Wochen fällt dem Schengenhaus, vier Tage vor dem gebuchten Flug, erst nach Intervention aus Deutschland, ein, da fehle noch etwas. Innocent Balagizi: „Dies ist kein seriöses Gebaren. All das wurde bei der Antragsstellung nicht verlangt.“ Auch LHL bekam kurz nach Übersendung der Email mit der Einladung eine Emailantwort mit einer Liste von Dokumenten, die noch eingereicht werden sollten. Jürgen Marquardt, 1. Vorsitzender von LHL: „Sie verhöhnen uns“.

Die Frage, die sich LHL stellt, ist, was denn die Verpflichtungserklärung noch wert ist, welche wir mit der Einladung eingegangen sind und die auch – wie vom deutschen Innenministerium für solche Einladungen vorgeschrieben – vom Ausländeramt an unserem Vereinssitz gegengezeichnet wurde. In der Vergangenheit hatte sie den Zweck, dass die Bundesrepublik Deutschland jene Organisation, die sich entsprechend verpflichtete, für die Kosten des eingeladenen Gastes aufzukommen, im Falle eines Falles regresspflichtig machen könnte.


Dabei hatte das deutsche Außenministerium, wo wir uns zuvor beraten hatten, auch noch ein Empfehlungsschreiben der Deutschen Botschaft veranlasst. Innocent Balagizi: „Dies war so klar formuliert: sie sollten das Visum rasch ausstellen.“ Das einzige Zeitfenster, welches wir für den Besuch in Deutschland hatten, war der März, danach Osterferien, Abiturprüfungen und Ende der Förderung für das Programm. Eine (kostenpflichtige) Umbuchung des Fluges wäre nur noch für ein paar Tage später möglich gewesen, wenn wir rechtzeitig die Zusage des Visums bekommen hätten. Immerhin braucht die Express-Versendung des Reisepasses von der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa ins 2.000 km entfernte Bukavu einige Tage.Wir mussten damit rechnen, dass der Pass nicht pünktlich vor dem Abflug eintraf.


Die Reise zur Visabeschaffung nach Kinshasa hat Innocent zwei Nachtflüge via Nairobi und mit einer Woche Hotel und sonstigen Kosten in der Hauptstadt rund 2.000 Dollar gekostet. Zweieinhalbmal soviel wie der gebuchte Flug nach Europa. (Der Direktflug Goma-Kinshasa wäre kurioserweise nochmal 400 Dollar teurer gewesen...) Die Deutsche Botschaft bestand auf Einhaltung all dieser Vorschriften: persönliche Beantragung in Kinshasa und nirgends sonst. Belgien selbst ist da für Kongolesen aus den Kivuprovinzen oder Katanga etwas „plus léger“. Uns sind eine Reihe von Fällen bekannt, wo aus Belgien eingeladene Kongolesen in Kigali, Bujumbura oder im belgischen Konsulat Lubumbashi problemlos ihr Visum bekamen, was ja durchaus eine sinnvolle Übung ist oder wäre und in früheren Jahren war die Deutsche Botschaft Kinshasa ebenfalls mit dieser Praxis einverstanden gewesen, aber heute besteht man auf „Einhaltung der Vorschriften“. Die Crux beim Schengenhaus ist, dass mit Abstand die meisten Visaanträge für Besuche nach Deutschland anfallen. Kein anderes Schengenland hat so viele Partner und Interessen im Kongo wie Deutschland – und die Anträge für Deutschland werden halt, wie eine ganze Reihe von Fällen beweisen, streng nach Vorschrift „abgewickelt“ - und meist nach mindestens vierwöchiger Bearbeitungszeit abgelehnt. Sowohl die evangelische als auch die katholische Kirche hat in den letzten Jahren auf zahlreiche Partnerschaftsbesucher verzichten müssen, Kongresse und Kulturveranstaltungen (beispielsweise Tanzhaus Berlin, lt. taz-Bericht)
auf kongolesische Künstler, ein Wirtschaftsprüferkongress im Oktober in München auf kongolesische Teilnehmer, eine katholische Kirchengemeinde bei Würzburg auf eine pünktliche Urlaubsvertretung eines Priesters aus dem Kongo, der in den Vorjahren problemlos einreisen durfte usw.
Mutoto in Münster berichtet von "alptraumhaften" Bemühungen letztes Jahr die Artisten aus Lubumbashi nach Deutschland zu holen, mit horrenden Extrakosten für die Visabeschaffung.

Neuerdings möchte Außenminister Steinmeier die Wirtschaftsbeziehungen mit dem Kongo ankurbeln, wie er auf seiner letzten Kongoreise am 20. Februar 2015 verkündete. „Die deutsche Außenpolitik hat leider überhaupt noch nicht wahrgenommen, welch vielfältige Interessen deutsche Bürger in der Demokratischen Republik Kongo haben, weshalb natürlich auch immer wieder Gäste nach Deutschland eingeladen werden müssen“, sagt Heinz Rothenpieler, verantwortlich für den Kongo bei LHL. „Deshalb ist die Abgabe der Souveränität in solch einem sensiblen Bereich an die ehemalige Kolonialmacht zumindest voreilig gewesen. Die deutschen Interessen sind im Schengenhaus eindeutig nicht ausreichend berücksichtigt worden, ja, das Schengen-Haus ist klar gescheitert, weil dadurch die deutsch-kongolesischen Beziehungen geschädigt werden und gleichzeitig einladende deutsche Organisationen.“ Pfarrer Burckhardt Hölscher, dessen Kirchenkreis Iserlohn ebenfalls zu den Schengenhaus-Geschädigten gehört, brachte das Problem auf den Punkt, wie wir in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung lesen: „Ich schäme mich gegenüber unseren kongolesischen Freunden für Europa...“  Seit 30 Jahren pflege man die Partnerschaft, nie seien eingeladene Gäste in Deutschland geblieben.


Die Synode des Kirchenkreises Mettmann bei Düsseldorf, der 2013 durch Visaablehnung vom Schengenhaus einen Schaden von über 20.000 Euro erlitt, hatte seinerzeit auf der Internetseite der Ev. Kirche im Rheinland
eine Erklärung veröffentlicht, in welcher u.a. folgendes zu lesen ist: „Da das Schengenhaus in Kinshasa als Modellprojekt gedacht ist, befürchtet die Synode, dass auch andere ökumenische Delegationsreisen nach Deutschland zukünftig grundsätzlich in Frage gestellt werden. Die langen Wartezeiten für die Antragsteller vor Ort, die hohen Ausfallkosten für die Gastgeber im Falle einer Visaverweigerung und die Unsicherheit, ob ein monatelang geplantes Besuchsprogramm in Deutschland auch stattfinden kann, bedrohen die Partnerschaften in ihrer Durchführbarkeit und damit in ihrer Existenz.“  Unser Partner Innocent Balagizi schrieb eine Woche vor seinem geplanten Flugtermin: „Mein Reisepass wird schon vier Wochen lang in Kinshasa festgehalten. Dies muss für die Visabearbeitung genügen, selbst für die USA benötigt man nicht so lange.... Vier Wochen sind genug für eine seriöse Bearbeitung...Auch der Kirchenkreis Moers hatte vor einiger Zeit Probleme mit dem Schengenhaus, allerdings in Kigali (Ruanda), wo ebenfalls die Belgier zuständig sind. Man hatte damals den lokalen Bundestagsabgeordneten Siegmund Ehrmann (SPD) aktiviert. Dieser äußerte dann folgende Meinung: "Es kann nicht sein, dass das Ausländeramt eines anderen Staates in letzter Instanz Einreise-Entscheidungen trifft und dabei bestehende Traditionen und vertrauensvolle Partnerschaften ignoriert. Das neue Verfahren der Visavergabe bedroht Partnerschaften und Freundschaften, die über lange Jahre gepflegt wurden und gewachsen sind und gefährdet den Kulturaustausch.Jochen Motte, Mitarbeiter der Vereinigten Evangelischen Mission in Wuppertal hat vor einiger Zeit bereits den Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung, Löning, gefragt: „Ob es mit deutschem Recht vereinbar ist, dass für Deutschland-Besucher das Ausländeramt eines Drittstaates letztinstanzliche Entscheidungen trifft?

Leider hat sich
bis heute nichts geändert. Der Deutsche Bundestag dürfte mehr denn je Handlungsbedarf haben...


D
as Ökumenische Netz Zentralafrika, die Lobbystelle der kirchlichen Hilfswerke für den Kongo in Berlin, veröffentlichte kurz vor der Reise des deutschen Außenministers nach Kinshasa am 18.2.15 eine Presseerklärung. Darin ist u.a. zu lesen: „...seit Einführung der Schengenhausregelung kam es für die Visavergabe zu einer Reihe von Ablehnungen von Visaanträgen von Partnern aus dem Kongo. Daher ist notwendig, mit der Deutschen Botschaft zu erörtern, ob die Visavergabepraxis des Schengenhauses nicht grundsätzlich evaluiert oder gar abgeschafft werden muss, damit kirchliche und zivilgesellschaftliche Beziehungen nicht gefährdet oder gar verhindert werden.“ Etwa zeitgleich hörte LHL aus der Deutschen Botschaft in Kinshasa: „In der Tat, vor Einrichtung des Schengenhauses sind Visaanträge in der Regel innerhalb von 14 Tagen bearbeitet gewesen. Wir bekommen viele Beschwerden. Hier kann man gar nichts tun. Die jetzige Situation kann nur von Deutschland aus verändert werden...


Dabei war das Schengenhaus von der EU vor zwei Jahren noch euphorisch beworben worden. „Effizientere Visumbearbeitung... und menschlichere Aufnahme des Antragsstellers“, so die Werbung. 
In einem Werbevideo von Associated France Press ist die Rede davon, das Schengenhaus solle „Europareisen erleichtern“...

Genau das Gegenteil ist eingetroffen. Deshalb ist
aus deutscher Sicht das Konzept "Schengenhaus Kinshasa" eindeutig gescheitert.
Wir von LHL verlängern die Liste der durch das Schengenhaus geschädigten Organisationen. Eine zentrale Stelle, welche schengenländerweit prüft ob evtl. negative Informationen über den Antragsteller vorliegen gabs schon vorher und dafür wird kein Schengenhaus benötigt. Wir schließen uns der Forderung an: „Das Schengenhaus Kinshasa gehört abgeschafft, denn dort werden nicht die Interessen Deutschlands vertreten!"

Nachtrag:

Ende Februar hatte Innocent Balagizi das Schengenhaus gebeten, ihm den Pass zurückzuschicken. Der kam auch, am 20. März, in Bukavu an - mit einem Visum, gültig bis zum 15. April. Die Überraschung war perfekt, doch das Visum nutzlos: Eine Woche später begannen in Deutschland die Osterferien. Über Ostern hätte er keine Vorträge in deutschen Schulen halten können und der Flug war schon storniert.


Der neue Regenwaldbrief ist da!

Regenwaldbrief Lernen-Helfen-Leben e.V. Nr. 8, Mai 2014

Büro Düsseldorf c/o H.Rothenpieler, Postfach 260124, 40094 Düsseldorf, Tel.+Fax 0211-312608,  Email:  schule@l-h-l.org  www.kongo.l-h-l.org


W
ohin fliegen eigentlich die Zugvögel im Winter?

VogelzugKarte:Wikipedia

Und wenn der afrikanische Regenwald abgeholzt ist?

LHL arbeitet in acht afrikanischen Ländern. Alles Holzmangelgebiete. In jedem ist die Situation des tropischen Waldes anders. Aber im Kongo steht (noch) der zweitgrößte Regenwald der Welt. Mit unserem „Schülerprogramm für den Regenwaldschutz“ kommen wir in Ihre Schule. Mit den Grundschülern fliegen wir samt Klassenzimmer in die Tropen, Picknick inklusive.

Schüler der Klassen 6 und 7 entdecken, was schützenswert ist und was verlorengeht, wenn weiterhin unser Kopier- und Toilettenpapier aus Tropenholz hergestellt wird.

Schüler der Klassen 9 und 10 studieren die Klimarelevanz der „Lungen der Erde“ und Abiturienten der Klasse 12 wollen mit uns das Thema „Entwicklungshilfe“ diskutieren, denn LHL fördert seit über 10 Jahren Aufforstungsprojekte am Rande des Regenwaldgebietes im Kongo - u.a. mit Mitteln des BMZ. Wir kommen gerne in Ihre Schule,z.B. für eine Doppelstunde. Wir laden Sie - für NRW-Schulen - aber auch ebenso gerne nach Düsseldorf ein ins Eine-Welt-Labor des Franz-Jürgens-Berufskolleg, mit dem wir zusammenarbeiten, wenn wir auch technische und ökonomische Aspekte berücksichtigen können. Dort lassen sich z.B. Solar- und holzsparende Öfen testen. Und wir besuchen mit Ihnen ebenso gerne den Botanischen Garten der Uni Düsseldorf, vereinbaren dort eine fachkundige Führung durch die Tropenhäuser.

Für Niedersachsen laden wir Sie gerne ins Welthaus Barnstorf ein und in niedersächsische botanische Gärten.

Alles zusammen ist auch möglich, an einem Projekttag oder (der Reihe nach) mit einer Arbeitsgemeinschaft.



Kongo:

Massenhaft Schimpansen!

Wissenschaftler zeigen uns, was sie ganz im Norden des Kongos entdeckten. Einmalige Tieraufnahmen! Hier geht’s weiter


Schulunterricht mal anders:

Mit LHL auf in den afrikanischen Regenwald!

Hier weiterlesen



Kongopresse-Tagebuch

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Die Süddeutsche Zeitung glänzt normalerweise nicht für eine irgendwie herausragende Afrikaberichterstattung – und das hat sich bis heute auch nicht geändert. Und trotzdem soll das Blatt hier jetzt mit einem geradezu spannenden Artikel prominent an erster Stelle stehen. Dieser ist auch noch total unpolitisch ist, berichtet aber dennoch sehr schön über etwas, was schon mitten im Sommer, am 20. Juni, in Bayern begonnen hat. Dort hat nämlich der Landesbund für Vogelschutz ausgerechnet einem Kuckuck einen winzigen GPS-Sender ins Fell gepackt (der sonst seine Eier in fremde Nester legt) und seitdem ist sie in der Lage, die Flugbahn dieses Kuckucks zu verfolgen – und darüber berichtet seit Monaten mit regelmäßigen Veröffentlichungen die Süddeutsche Zeitung: Gestern nun frohlockt das Blatt aus München "Flug in den Kongo – Käpt'n Kuck im Raupenparadies". Der Kuckuck ist in seinem Winterquartier angekommen, am Kongofluss zwischen Kongo-Brazzaville und Kongo-Kinshasa (Provinz Equateur). "Er hat es geschafft. Käpt'n Kuck hat sein Winterquartier in den tropischen Regenwäldern im Kongo-Becken erreicht. Seit Ende vergangener Woche hält sich der SZ-Kuckuck in der Region zwischen dem Tumba-Ladiima-Reservat, dem Tumba See und dem Mai-Ndombe-See auf, ganz in der Nähe des Kongo-Flusses also, der hier die Grenze zwischen der Demokratischen Republik Kongo und der Republik Kongo bildet."... "So richtig weg wollte der SZ-Kuckuck nicht aus dem Süden des Tschad - kein Wunder, denn er hat sich wochenlang an fetten Schmetterlingsraupen schadlos gehalten. Jetzt aber hat er anscheinend doch den Flug in sein Winterquartier im Kongo angetreten. Dort lässt Käpt'n Kuck es sich richtig gut gehen. Zumindest zeigen das die Daten, die der winzige Sender auf seinem Rücken aus dem tropischen Regenwald via Satellit in die Zentrale des Vogelschutzbundes LBV im mittelfränkischen Hilpoltstein sendet. "Käpt'n Kuck streift im Regenwald umher", sagt der LBV-Mann Markus Erlwein. "Er hat den anstrengenden Flug in sein Winterquartier richtig gut überstanden."...

Projekt des Monats Dezember 2013

Schülerprogramm für den Regenwaldschutz wurde von Bingo-Stiftung ausgezeichnet


Foto: Diepholzer Kreisblatt / Horst Benker

Was „Herüberkommen“ muss für den Regenwaldschutz


Ansprache von H.Rothenpieler in Rehden, weitere Berichte und Fotos.